Am Freitag den 20.Januar durften die Sonnenkinder endlich im Kindergarten übernachten. Unzählige Male fragen die Kinder im Vorfeld: “Wie oft müssen wir noch zuhause schlafen?”. Aus diesem Grund bastelten Janina und Ole am Dienstag vor der Übernachtung ein Schild auf das Ole ein Bett malte und Janina die Tage aufschrieb, die es noch dauerte. Jeden Tag konnte nun eine Zahl abgeschnitten werden, sodass die Kinder eigenständig nachgucken konnten, wie viele Tage sie noch warten mussten.
Auch der Schlafplatz musste genau überdacht werden. In welchem Raum möchte ich schlafen und neben wem? Die Kinder konnten sich hierbei schnell entscheiden und in beiden Gruppenräumen waren die Fotos der Kinder an dem Platz zu finden, wo sie schlafen wollten. So wussten auch die Eltern ganz genau wo die Matratzen am Freitag hingeschleppt werden mussten. Am Freitag war die Aufregung bei den Kindern ganz groß, denn im Kindergarten schläft man ja nicht alle Tage und für Milo, Paul, Kjell, Philipp und Sofija war es die erste Übernachtung. Um 17 Uhr kamen viele schwer bepackte Eltern in den Kindergarten und brachten ihre Kinder und deren Schlafsachen. Die Kinder konnten es kaum erwarten ihre Schlafanzüge anzuziehen und schickten ihre Eltern schnell wieder nach Hause. Einigen Eltern schien der Abschied an diesem Tag schwerer zu fallen als ihren Kindern.
Als dann alle Kinder da und ihre Eltern nach Hause gefahren waren, wurden erstmal die Betten und Kuscheltiere der anderen Kinder begutachtet. Auch “bekannte Gesichter” waren dabei. Baljit brachte seinen Teddy und Gerrit seine beiden blauen Nilpferde wieder mit zur Übernachtung. Dann gab es Essen, die Kinder hatten sich Pommes und Würstchen gewünscht. Anschließend durften sie dann ihre Schlafsachen anziehen und Elke erzählte die Gute- Nacht- Geschichte. In diesem Jahr erzählte sie das Traumfresserchen als Tischtheater. Gespannt hörten alle zu. Danach konnten die Kinder noch etwas trinken, die Zähne wurden geputzt und ab ging es in die Betten. Dort wartete eine Überraschung: Das Traumfresserchen musste da gewesen sein und hatte unter jedes Kopfkissen ein blaues Pompom gelegt, das die Kinder vor bösen Träumen beschützt und wie der Kopf vom Traumfresserchen aussah. Nach einigen Minuten Taschenlampenleuchten war dann Schlafenszeit und die meisten Kinder schliefen schnell ein. Morgens ab halb 7 war die Nacht dann zuende. Die Kinder halfen beim Tischdecken und Brötchenholen und nach dem Frühstück kamen die Eltern und die Übernachtung ging dem Ende zu.
Übernachtung im Kindergarten






